Positive Energie, Lebensfreude, ErfolgswilleBILDSYMPHONIE-POSMarketing-Geierspichler-003-scaled

Thomas Geierspichler und POS Marketing passen zusammen wie Arsch und Hose!

Alles ist möglich dem, der glaubt! In leicht abgewandelter Form aus der Bibel entnommen, ist dies zu Thomas Geierspichlers Lebensmotto geworden. Zehn Tage vor seinem 18. Geburtstag mit unglaublicher Vehemenz durch einen Unfall aus seinem gewohnten Leben gerissen, war urplötzlich nichts mehr wie vorher. Nach einiger Zeit der Unwissenheit erfährt Thomas erst zwei Monate später durch einen Arzt im Reha-Zentrum, dass seine Zukunft nun definitiv völlig anders sein würde, als er sie sich vorgestellt hatte. „Thomas, so wie’s aussieht, wirst Du nie wieder laufen können.“ Diese Worte treffen ihn wie ein Hammer. Etwa dreieinhalb Jahre versucht sich Thomas daraufhin – mit neuem Freundeskreis, Alkohol und auch Drogen – dieser Realität zu entziehen. Doch nach und nach stellt er in dieser Zeit fest, dass das nicht der richtige Weg für ihn sein kann.

Nach verschiedenen einzelnen Erlebnissen und Gesprächen, in denen es auch um Glauben geht, gibt Thomas Ende 1997 das Rauchen auf. „Und wo ich schon dabei war, hab ich mir vorgenommen auch das Saufen und Kiffen sein zu lassen.“ Stattdessen beginnt er zu trainieren. Es kommt erneut zu einer entscheidenden Lebenswende: „Ich brauchte nicht mehr vor der Realität davonlaufen, sondern konnte mich akzeptieren wie ich bin.“ Kurze Zeit später lernt Thomas einen Rennrollstuhlfahrer kennen.

Heute ist Thomas Geierspichler absoluter Ausnahmeathlet: Europameister, Weltmeister, mehrfacher Weltrekordhalter und – neben 4x Bronze sowie 3x Silber – zweifacher Goldmedaillen-Gewinner bei Paralympischen Spielen. Er hat das geschafft, was viele Menschen für unerreichbar halten: Ihm ist es gelungen, seine körperliche Behinderung in geistige Stärke, positive Energie, Lebensfreude und Erfolgswillen umzupolen. „Schau nicht auf das was du nicht hast oder kannst, sondern sieh das, was du trotzdem hast und kannst“, stellt Thomas Geierspichler fest.  Und davon versucht er das Maximale herauszuholen. Sein Erfolg ist dabei die Konsequenz aus Willenskraft, Selbstvertrauen, Disziplin, und Motivation. Von sich selbst sagt er, dass Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit seine drei wesentlichsten Charakterzüge sind. An anderen schätzt er ganz besonders Ehrlichkeit und Authentizität. Alles Eigenschaften und Werte, die auch innerhalb der POS Marketing seit jeher von Bedeutung sind – sowohl in unserem Denken als auch bei unserem Handeln.

Thomas Geierspichler war und ist stets anpassungsfähig und immer am Puls der Zeit. Aktuell bereitet sich der jetzt 44-jährige auf seine nächsten Paralympics 2021 vor. Zudem ist er mittlerweile erfolgreicher Autor und Motivationsredner. Das was er insgesamt erreicht hat, sein gesamter Weg aus einer der schwierigsten Situationen, die man sich nur vorstellen kann, erfordert nicht nur Mut, sondern gibt diesen dadurch auch automatisch an viele andere Menschen weiter. Seine Person ist Vorbild geworden, an welchem man sich in schweren Zeiten orientieren und wieder aufrichten kann. Auch aktiv spendet Thomas Geierspichler anderen Mut: Mit seinem Verein „Walk’n’Roll hilft er körperlich behinderten Menschen, an ihre Visionen zu glauben und diese nachhaltig umzusetzen. Ängste damit nehmen und das Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Menschen zu fördern steht dabei im Vordergrund. Mut zu haben und ihn an andere weiterzugeben ist auch für uns bei POS Marketing grundlegend. Sei es mit unserem durch Franz Russegger 2014 ins Leben gerufenen Projekt „Mutige Herzen“, das Menschen unterstützt, denen es nicht so gut geht wie uns – oder auch einfach im Alltag. Jeder Freund, jeder Kollege, ja jeder Mensch braucht Mut, um Dinge umzusetzen, die für ihn oder andere wichtig sind. In Zeiten wie diesen, mehr denn je! „Zu allem Großen ist der erste Schritt Mut“, sagte schon Johann Wofgang von Goethe. Die Begriffe Mut und Vision gehören dabei stets eng miteinander zusammen. Mut zu Visionen, an diese zu glauben, daran festzuhalten und ihnen entgegenzustreben, war sowohl für Thomas Geierspichler als auch für uns als Unternehmen schon immer essenziell und prägend – und hat uns beide stets weiter nach vorne gebracht. Nichts ist unmöglich, alles ist möglich dem, der glaubt!

Thomas Geierspichler und POS Marketing – das passt einfach perfekt zusammen! Wir freuen uns deshalb ganz besonders, hiermit mitteilen zu können, dass wir mit unserem Markenbotschafter Thomas Geierspichler auch für die nächsten beiden Jahre ein Team sein werden! Ebenso sind wir schon ein kleines Bisschen stolz darauf, dass sich ein Mann wie Thomas – der alles, was er macht, immer aus vollster Überzeugung tut – ganz bewusst für unser Unternehmen als dauerhaften Partner entscheidet. Gemeinsam mit ihm schließen wir einmal mehr den Kreis und schauen äußerst POSitiv auf alle kommenden Projekte!

Mit dem Unfall, der mit der Diagnose Querschnittlähmung endet, komme ich gar nicht zurecht. »Du wirst nie wieder gehen können«. Mein gaisbergSelbstwertgefühl sinkt tief in den Keller. Ich werde mit einer Tatsache konfrontiert, die nicht mehr in meinem Entscheidungsbereich liegt. Ich muss behindert sein, obwohl ich nicht will. Ich muss ein Leben leben, das ich nicht will. Aber ich will noch Fußball spielen, am Wochenende mit meinen Freunden ausgehen, Mädchen anquatschen…

Meinen inneren Konflikt, meine neue Realität, die jetzt den Anfang meines neuen Lebens bedeuten soll, kann ich in tiefster Seele nicht annehmen. Schnell werden die Gedanken ein tiefer innerlicher Schmerz, den ich bald nicht mehr aushalten kann.

Eines Abends drückt mir jemand eine selbstgedrehte »Zigarette« in die Hand. Nach einigen Zügen »beamt« es mich dermaßen weg, dass ich nicht mehr weiß, wer ich bin, geschweige denn, dass ich mich als behindert wahrnehme. Das ist das, was ich brauche! Immer mehr rauche ich von diesem Zeug, und ständig geht es mir »gut«, aber nach einiger Zeit wird mir wieder bewusst, dass ich behindert bin. Nun habe ich zwei Probleme: Ich bin andauernd benebelt, alles andere ist trotzdem noch beim Alten. Und ich kann mich nicht mehr ausstehen…

Bei einem Essen fragt mich der Gastgeber: »Wie geht es dir?« Wie aus der Pistole geschossen entgegne ich »Passt schon.« Er fragt mich nochmals, dieselbe Antwort. Er sieht mir tief in die Augen: »Nein, ich meine, wie geht’s dir wirklich?« Ich wende meinen Blick von ihm ab und antworte »Scheiße geht’s mir. Ich sitze im Rollstuhl, bin behindert und mein Vater wird auch bald sterben. Scheiße geht’s mir.«

Zum ersten Mal im Leben denke ich bewusst nach, wie es mir wirklich geht. Ich lasse den Schmerz zu, der in mir aufsteigt. Das erste Mal wehre ich mich nicht. Auf der Heimfahrt kommt mir aus heiterem Himmel der Gedanke: »Hör zu rauchen auf!«

Nach langem Hin und Her, mit der Teufels-Engels-Schlacht auf der Schulter, wie in einem Comic, treffe ich die richtige Entscheidung und bitte um Unterstützung: »Wenn es dich wirklich gibt, Gott, dann hilf mir dabei, dass ich mit dem ganzen Mist aufhöre!«

Das ist der Anfang eines Prozesses, der mir täglich immer mehr inneren Frieden schenkt, und ich lerne, jeden Tag so anzunehmen, wie er ist. Noch immer kommen mir jeden Tag Tränen hoch, aber ich lasse sie zu. Jeden Tag lasse ich das Gefühl zu, dass ich der bin, der ich bin. Ob ich das will oder nicht, ein Rollstuhlfahrer, ein Mensch mit Behinderung.

Aber es sind heilende Schmerzen, heilende Tränen, die mich immer mehr zu meinem wahren ICH führen. Ich kann der Realität endlich in die Augen schauen. Ich spüre immer mehr, wie ich eins mit mir selber werde und meine Seele ruhiger und klarer wird. Ich habe wieder Perspektiven, habe wieder Ideen und Ziele. Wieder Träume und Visionen. Ich fühle mich frei …

Das Alte ist vergangen, und etwas Neues ist entstanden. Ich habe meinen Frieden gefunden.

Und es fühlt sich gut an. 🙏🏻

pullover weihnachtenLasst uns wieder auf das Licht schauen und nicht auf die Dunkelheit…Lasst uns auf das schauen, was uns stärkt…was uns Zuversicht, Hoffnung und ut gibt…was uns erleuchtet und erhellt…auf das Licht…Christ der Retter ist da….🕯

Ich wünsche Euch allen eine stille Nacht…heilige Nacht…🎄 …und schöne Feiertage…

Thomas Geierspichler feierte als Rennrollstuhlfahrer zahlreiche Erfolge. Mit 44 Jahren denkt er noch nicht ans Aufhören. Neben dem Sport will er anderen Menschen Mut machen, ihren Weg zu gehen.

Der erfolgreiche Rennrollstuhlfahrer Thomas Geierspichler bereitet sich auf die Paralympics in Tokio vor, die auf kommendes Jahr verschoben wurden. Beim Besuch Thomas Geierspichlers auf seinem Gut in Anif sitzt er gerade auf seinem Mähtraktor und zieht seine Runden über die rund 5000 Quadratmeter große Wiese. Was viele Menschen als eine lästige Arbeit empfinden, ist für den 44-Jährigen pure Entspannung. Warum das so ist, wie seine Zukunft aussieht und vieles mehr verrät er im Interview.

 

Redaktion: Was finden Sie so entspannend beim Rasenmähen?

Thomas Geierspichler: Es ist für mich eine Art der Meditation, ein bisschen wie ein Gebet. Ich habe da zwei Stunden nur für mich und kann über die Geierspichler_Sport_ActionDinge des Lebens nachdenken. Egal ob es den Sport oder andere Angelegenheiten in meinem Leben betrifft. Ich empfinde dabei eine tiefe Dankbarkeit. Ich komme oft auf neue Ideen oder finde Lösungen für Probleme. Das Fahren mit dem Mähtraktor ist eine Gratwanderung zwischen Konzentration und Gedanken schweifen lassen. Da ist auch viel Routine dabei. Ich mache das jetzt seit acht Jahren und was am Ende jeder Fahrt hinzukommt, ist der schöne Anblick des Rasens, wenn ich mit der Arbeit fertig bin.

 

Themen rund um das Corona-Virus haben uns nach wie vor fest im Griff. Wie waren die vergangenen sechseinhalb Monate seit dem Lockdown für Sie?

Es war von Anfang an eine surreale Situation. Die Welt schien vor allem während des Beginns des Lockdowns stillgestanden zu sein. Am Anfang war ich in einer Art Schockstarre, ich habe mich immer gefragt, ob ich zum Beispiel jetzt unbedingt einkaufen muss oder nicht. Ich habe aber wie alle anderen gelernt, damit zu leben. Ich habe in dieser Zeit viel auf meinem Ergometer bei mir zu Hause trainiert und immer nur geschaut, was geht und was nicht geht. Wir Profis durften dann zum Glück relativ schnell wieder im Olympiazentrum in Rif trainieren. Ich vermeide aber nach wie vor große Menschenansammlungen. Ich trage auch die Maske, wenn ich wohin gehe. Wer ein Problem dabei hat, in gewissen Situationen eine Maske zu tragen, muss sich selbst hinterfragen. Mein Selbstwertgefühl leidet auf jeden Fall nicht darunter.

 

Die Paralympics in Tokio wurden von heuer auf 2021 verschoben. Was sind Ihre Ziele, falls das Event stattfindet?

Ich hoffe, dass die Spiele natürlich ohne Probleme über die Bühne gehen, aber bitte nicht auf Biegen und Brechen. Ich habe mich heuer so vorbereitet, als ob ich bei den Paralympics gewesen wäre. Ich habe viele Rennen simuliert und viel in der Kraftkammer gearbeitet. Ich bin topfit und wenn ich im kommenden Jahr dabei bin, dann will ich natürlich das Maximum, also eine Medaille herausfahren. Ich bin wieder richtig geil aufs Fahren.

 

Zwischen Ihren ersten Spielen in Sydney im Jahr 2000 und den nächsten in Tokio liegen 21 Jahre. In welchen Bereichen haben Sie sich am meisten verändert?

Ich habe nun deutlich mehr Haare im Gesicht als auf dem Kopf. Aber Spaß beiseite. Die Bronzemedaille in Sydney war eine Überraschung, die Goldene vier Jahre später in Athen war dann genau das Ziel, das ich erreichen wollte. Ich verfolge nach wie vor dieses Ziel, aber ich bin jetzt viel ruhiger und gelassener als vor 20 Jahren. Ich mache mir nicht mehr über alles Gedanken und hinterfrage nicht mehr alles bis ins letzte Detail, weil ich gewisse Dinge ohnehin nicht ändern kann und einfach nur hinnehmen muss.

 

Mit 44 Jahren denkt man wohl über die Zukunft nach dem Sport nach. Wie wird diese aussehen?

Also eine richtige Vorstellung habe ich nicht, wie es nach dem Sport weitergehen wird. Ich habe das Privileg, meinen Sport auszuüben, und fühle mich fit. Es ist daher noch kein Ende der Fahnenstange in Sicht. Ich werde nach meiner Karriere auf jeden Fall vermehrt Vorträge halten. Ich will Menschen motivieren, an sich zu glauben, und dass sie stets ihren Weg gehen, ohne sich ständig beeinflussen zu lassen. Am Ende des Lebens darf man nicht dasitzen und sich denken: „Scheiße, das hätte ich doch so gerne gemacht und mich nicht getraut.“ Die Umstände dürfen einen nicht bestimmen. Nebenbei vermieten wir Ferienappartements auf unserem Reschbergerhof in Anif. Der heurige Sommer war wegen Corona ein Desaster, wir hatten – wie viele andere – nur wenige Gäste.

 

Ihr erstes Buch „Mit Rückgrat zurück ins Leben“ war ein Bestseller. Wird es ein weiteres Buch von Ihnen geben?

Das Buch damals war notwendig, um mit einem gewissen Teil in meinem Leben vor und nach meinem Unfall im Jahr 1994 abzuschließen. Das Schreiben war mit sehr viel Zeitaufwand verbunden. Ich habe mich jeweils zwei Monate im Winter und im Sommer jeden Tag hingesetzt und über mein Leben geschrieben, wie es mir gerade in den Sinn gekommen ist. So habe ich zum Beispiel das erste Kapitel erst ganz am Schluss geschrieben. Ich lasse die Texte dann nur noch redigieren, der Inhalt ist immer von mir. Ich muss es einfach spüren, wann es Zeit für ein weiteres Buch ist. Ich schreibe ab und zu Kolumnen, ein Buch bedeutet aber doch einen viel größeren Aufwand.

 

In Teilen der USA herrscht seit einigen Monaten Ausnahmezustand. Es wird im Rahmen der Black-Lives-Matter-Bewegung gegen Rassismus protestiert. Als Mensch mit Behinderung gehören Sie ebenfalls einer Minderheit an. Waren Sie schon Opfer von Diskriminierung?

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich diese Frage verneinen. Vielleicht auch deswegen, weil mich viele Menschen kennen und daher nett zu mir sind. Eine genaue Erklärung habe ich dafür aber nicht. Ich denke mal, dass es auch darauf ankommt, wie man als Betroffener, sprich als Mensch mit Behinderung, auf andere Menschen ohne Behinderung zugeht. Aber natürlich gibt es Diskriminierungen in der Gesellschaft. Heutzutage werden Menschen mit Behinderung weniger als Hascherl, sondern oft als Helden dargestellt. Das ist auch der falsche Weg. Wenn mir jemand sagt: „Wahnsinn, du leistest ja mehr als ein Marcel Hirscher“, dann muss ich jedes Mal sagen, dass das Blödsinn ist. Da wird man dann auch wieder in ein gewisses Eck gedrängt, in das ich auf keinen Fall reingehören will. Ich will keine Sonderbehandlung, sondern so fair behandelt werden wie alle anderen Leute ohne Behinderung. Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sind mir dahingehend besonders wichtig.
Quelle: https://www.sn.at/salzburg/chronik/thomas-geierspichler-ich-bin-wieder-heiss-aufs-fahren-93505651

© Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

rollstuhl rehaJedes Jahr werde ich am 4. April gefragt, wie es mir heute geht…. ob ich an diesem Tag besonders daran denke, was mir Schreckliches passiert ist…. „Siehst du ihn als 2. Geburtstag?“, wird mir gar als mögliche Antwort in den Mund gelegt, weil es sich so vielleicht romantisch erträglicher für den Fragenden anhört. Oder „sonst hättest du vielleicht nie in deinem Leben Olympische Medaillen gewonnen“….

Ich sehe den 4.4. nicht als meinen 2. Geburtstag. Denn auf so einen 2. Geburtstag kann ich scheißen…. Ganz ehrlich, ich würde all meine Medaillen eintauschen, damit ich wieder gehen kann.

Tja, und das ist der Punkt: diese Option existiert nicht. Es ist nun mal wie es ist. Meine Realität ist, dass ich im Rollstuhl sitze und querschnittsgelähmt bin. Auf den Tag genau 26 Jahre. Dass ich nicht mehr laufen kann… ob ich das will oder nicht, ob’s mir gefällt oder nicht… ob es sich gut anfühlt oder nicht… ich kann die Situation nicht ändern.

Es ist völlig egal, wie ich meine Situationen bewerte … besser gesagt, meinem Leben ist es ziemlich egal, wie ich es subjektiv empfinde… es ist mein Leben, Punkt.

Ein Fakt in meinem Leben und in jedem anderen ist, dass uns von Jetzt bis zu dem Zeitpunkt, wo wir nicht mehr auf diesem Erdboden leben, nur ein gewisse Zeit geschenkt wird… Und ich stelle mir nur eine Frage: Wie fülle ich diese Zeit?… mit was verbringe ich diese Zeit? Worauf richte ich meinen Fokus? Auf die schwierigen Umstände oder doch lieber auf meine Hoffnungen, Träume und Möglichkeiten? Will ich ein Gefäß von Negativem oder Positiven sein? Ein Gefäß, das offen ist und sich mit Früchten der Hoffnung und Zuversicht füllt oder mit den Früchten der Stagnation …

Ich habe mich ganz bewusst FÜR das Leben entscheiden… nur mit den Dingen oder Menschen Zeit zu verbringen, die mir wichtig ist… mich mit dem zu beschäftigen, was mir wirklich etwas bedeutet … und ich versuche, trotz meiner „Lähmung“ meine Möglichkeiten zu suchen, zu sehen und das Beste aus mir zu machen … zugegeben, es gelingt mal mehr mal weniger… aber bei wem ist das nicht so? … für mich ist nur wichtig, dass ich mir die Zuversicht und die Hoffnung erhalte. Und den Glauben.

Denn der Glaube ist die Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht.

Worauf hoffe ich?…

Umstände kann ich nicht ändern aber ich kann bewusst entscheiden worauf ich meinen Fokus im Leben richte… nach dem Motto: wer auf Scheisse schaut, sieht auch nur Scheisse… Die Uhr tickt, ob ich will oder nicht und ich möchte nicht sterben und sagen: Warum habe ich das oder jenes nicht gemacht…

SCHAU nicht auf das was du nicht hast oder kannst, sondern SIEH das, was du trotzdem hast und kannst.

 

Die Entscheidung ist gefallen: Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokyo werden aufgrund der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben.copyright Timo Palfiinger

Ich setze auf das Prinzip Hoffnung im Kampf gegen die weltweite Krise.

„Die ganze Welt durchlebt gerade schwere Zeiten. In Italien zum Beispiel muss das Militär Verstorbene wegbringen, die sich nicht mal von ihren Angehörigen verabschieden konnten. Särge gehen sogar aus. Und diese Tragödie passiert direkt vor unserer Haustür. Gesundheit ist unser grösstes Gut und wir müssen sie mit Disziplin, Ausdauer, Vernunft und Besonnenheit verteidigen. Wir stehen auch in Österreich vor grossen Herausforderungen, viele plagen Existenzängste. Der Sport rückt da mal natürlich in den Hintergrund“.

Paralympische Spiele, die alle vier Jahre stattfinden, sind das Highlight für uns Sportler. Die Vorbereitung verläuft täglich, akribisch und alles wird dem grossen Ziel untergeordnet. „Trotz einer Enttäuschung bin ich absolut für die Verschiebung der Spiele. Auch für uns Sportler ist das jetzt natürlich eine grosse Herausforderung. Man kann sich die vier Jahre Vorbereitungszeit wie einen Marathonlauf vorstellen und jetzt kurz vor der Ziellinie wird der Lauf um weitere zehn Kilometer verlängert. Kraft, Reserven, Training, Betreuung, alles wurde aber auf vier Jahre abgestimmt. Jetzt heisst es mit allen diese Situation neu zu besprechen und zu analysieren.“

„Nichtsdestotrotz müssen wir durchhalten, positiv bleiben und uns den neuen Herausforderungen stellen. Wichtig ist jetzt den Glauben nicht zu verlieren und mit Mut, Hoffnung und Zuversicht nach Vorne schauen. Wenn wir jetzt alle #zusammenhalten und #abstandhalten schaffen wir diese Krise. Vertrauen wir darauf, dass alles gut wird. Deswegen: „#stayhome“

Barbara Stöckl & Marianne Hengl freuen sich auf die Dreharbeiten zum 28. Gipfel-Sieg von RollOn AustriaStarköchin Johanna Maier & Rennrollstuhlfahrer und Bestsellerautor Thomas Geierspichler sprechen über die Höhen und Tiefen im Leben.

Ich freue mich sehr, dass ich am 7. Dezember gemeinsam mit Johanna Maier, die erste und einzige Köchin weltweit, die vom Gault-Millau mit Vier Gipfelsieg Nov19 querHauben sowie vom Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde, in der Sendung „Gipfel-Sieg“ auf ORF III bei Barbara Stöckl zu Gast sein werde!

Die Sendungsaufzeichnung, wird in der Winkler Alm in Saalbach-Hinterglemm stattfinden, Ausstrahlung ist am Samstag, 14.12.19 um 17.00 Uhr & Sonntag, 15.12.19 um 09.00 Uhr auf ORF III.
Freu mich schon auf das Gespräch !!!

Die Sendung wurde initiiert vom Verein RollOn Austria – „Wir sind behindert“ – und dessen Obfrau Marianne Hengl.
Mehr Informationen zum Verein RollOn Austria und zur Sendung gibt es hier: https://www.rollon.at/

Johanna Maier https://www.dasmaier.at/
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Morgen wollte Paralympicssieger Thomas Geierspichler zu den IPC Weltmeisterschaften nach Dubai aufbrechen. Doch eine Verletzung an der Geierspichler_POS_1Schulter machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Der neue Botschafter der „Straße der Sieger“ muss die WM ausfallen lassen.

Es geschah am Samstag beim letzten Training vor dem Abflug, der für morgen geplant gewesen wäre. Thomas Geierspichler verletzte sich beim Ergometertraining an der Schulter. „Dr. Peter Lechenauer, Facharzt für Unfall- und Gelenkschirurgie, hat sich danach und heute Vormittag alles angesehen und eine Zerrung/Einriss der Rotatorenmanschette im Schulterbereich diagnostiziert. Jetzt heißt es mit der Therapie beginnen, um so schnell wie möglich in den Trainingsalltag einsteigen zu können“, sagt der Salzburger.

„Ich habe mich sehr gut auf die Weltmeisterschaften vorbereitet und war gut in Form. Diese Verletzung kommt zum erdenklich schlechtesten Zeitpunkt, wie man sich vorstellen kann. Ich nehme diese beschissene Situation an, aber ich werde mich deswegen jetzt nicht unterkriegen lassen und meinen Weg weitergehen“, meint Geierspichler.

 

 

(c) Dissertori

(c) Dissertori

Seit mehreren Jahren spiele ich in meiner Freizeit schon Tennis. Die letzte Woche verbrachte ich in Groß-Siegharts in Niederösterreich bei den Austrian Open, wo ich mich in meiner Regenerationswoche beim ITF2-Turnier, vergleichbar mit einem ATP 500er-Turnier, mehr als beachtlich schlug! Ich schaffte es im Einzel bis ins Viertellfinale und konnte sogar den regierenden österreichischen Staatsmeister Markus Wallner besiegen.

„Eigentlich wollte ich letzte Woche nur eine aktive Regenerationswoche nach intensiven Trainingsblöcken mit ein bisschen Tennisspielen einlegen. Aber es war eine sehr erfolgreiche Woche für mich“. Ich nahm letzte Woche beim größten Para-Tennisturnier Österreichs in Groß-Siegharts teil. Viele internationale Spieler auf Paralympics-Niveau nahmen daran teil. Es ging für sie um die Qualifikation für die Paralympics im nächsten Jahr in Tokyo. Neben vielen Freiwilligen, die das Turnier zu einem der bestorganisierten der Serie machen, waren auch einige Prominente darunter. Wie Ex-Minister und BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer  oder Karin Thiem, die Mutter von Dominic. „Ich habe ein bisschen mit ihr geredet und es war echt schön, dass ich mich mit solchen Menschen wie ihr, die so tief im Tennis verwurzelt ist, austauschen konnte.“

Ich startete als Qualifikant

Als Qualifikant startete ich – ohne große Erwartungen – ins Turnier. „Die Nervosität war groß, deshalb war ich schon überrascht, dass ich den Russen Maxim Vladimirov 6-3, 6-4 schlagen konnte. Danach hoffte ich auf einen Nichtösterreicher, um internationale Gegner kennenzulernen. Aber wer wurde es? Der amtierende Staatsmeister Markus Wallner. Ich wusste, dass ich nichts zu verlieren habe. Der erste Satz ging ins Tiebreak und gewann es mit 7:3. Mental und körperlich war ich auf der Höhe und auch im zweiten Satz wurde es spannend. Bei 6:6 ging es erneut ins Tiebreak und ich gewann wieder! Ich war überglücklich, dass ich den besten Österreicher schlagen konnte“. Im Viertelfinale wartete dann mit dem Holländer Niels Vink ein übermächtiger Gegner. Ich verlor gegen den späteren Turniersieger.

Mit meinem Doppelpartner Peter Laisacher schlug ich in der Vorrunde das Duo Vladimirov/Wallner. Im Viertelfinale war gegen die starken Italiener dann Endstation. „Es waren super Tage bei einer top-organisierten Veranstaltung. Tennis ist eine tolle Alternative zum Rennrollstuhlsport, wo ich derzeit intensive Materialtests für die Paralympics im nächsten Jahr vornehme. Es geht was weiter, in beiden Sportarten!“

Die Schweizer Bahn-Serie ging an diesem Wochenende mit den internationalen Schweizer Meisterschaften in Arbon zu Ende. In der letzten Woche absolvierte Thomas Geierspichler sechs Rennen und holte dabei sechs Paralympic-Limits. Beim letzten 1.500er schaffte er es hinter den starken US Amerikanern als Dritter wieder aufs Podest.IMG_20190527_084252_566

 

„Es gibt so Tage, da hat man schwere Beine oder Arme“, sagte der Anifer nach dem Auftakt über die 400m. Das gesamte Vorbereitungsprozedere lief wie am Schnürchen, doch nach dem Start kam er nicht richtig auf Höchstgeschwindigkeit. „Ich konnte bei noch, für mich zu kühlen,  Temperaturen das hohe Tempo der Spitzenleute nicht halten. Schließlich wurde ich Fünfter, doch mit der Zeit von 1:04,42 Minuten bin ich nicht unglücklich aber meine Freude hält sich in Grenzen.“ Den Sieg holte sich der US-Amerikaner Martin Raymond vor seinem Landsmann Rigo Isaiah und dem Schweizer Beat Bösch.

 

Gleiches Podium dann beim 1.500er, wobei Thomas Geierspichler den Sprung auf den dritten Platz schaffte: „Die beiden US-Boys fahren in einer eigenen Liga. Obwohl der 1.500er sehr untypisch verlief: Sie starteten langsamer weg als üblich und Rigo führte das Feld über die erste Runde. Die zweite Runde führte ich an. Dann übernahm Raymond das Zepter und lag bis in die Zielgerade vorne. Dort attackierte der Brite Rob Smith, aber er ließ es nach der Zielgeraden ausrollen. Ich musste bis auf Bahn 4 ausweichen und das restliche Feld zog innen vorbei. Die letzten 350 Meter spulte ich auf der zweiten Bahn ab. Der Russe Artem Shishkovskiy lag dann vorne, als es schließlich zum Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe kam. Raymond siegte vor Rigo und mir. Aber meine Zeit von 4:00,05 Minuten, in Anbetracht dieses Rennverlaufes, war eine richtig schnelle. Ich war schon lange nicht mehr so knapp an der 4-Minuten-Grenze.“

 

Zufriedene Bilanz der Schweizer Meetings
Sehr zufrieden verließ Thomas Geierspichler Arbon in Richtung Salzburg. Bei den sechs Rennen konnte er sechs Limits für die Paralympischen Spiele im nächsten Jahr in Tokyo sammeln: „Jetzt gilt es, das Fundament auszubauen und weiter zu optimieren. Ich konnte bei den Meetings gute Rückschlüsse auf Sitzposition und Technik sammeln. Die Reise geht Richtung Tokyo, das hat für mich absolute Priorität.“