ÖM in Rif ohne Meistermedaillen-Chance für Geierspichler 29. Juni 2017 Thomas Geierspichler

(c) Dissertori

Am kommenden Samstag startet Thomas Geierspichler bei den Österreichischen Para-Staatsmeisterschaften im Olympiastützpunkt Rif, seinem langjährigen Trainingsgelände. Aber der vielfache Staatsmeister und Paralympicssieger fährt dieses Mal nicht um Medaillen.

„Leider sind heuer in meiner Kategorie zu wenige Starter dabei, so dass ich mit den Para-Athleten die Rennen über 100m (11:30 Uhr) 1.500m (ca. 16:45 Uhr) und 400m (ca. 15:15 Uhr) am Samstag bestreite“, sagt der Anifer, der mit einem Augenzwinkern ergänzt: „Aber eigentlich sollte man froh sein, dass es so wenige Behindertensportler gibt. Je weniger Menschen mit Handicap desto besser.“

Thomas Geierspichler will die Meisterschaften in seiner Heimat unbedingt bestreiten und sich nach drei intensiven Trainingswochen weiterhin fokussiert auf die Leichtathtletik-Weltmeisterschaften im Olympiastadion London (14. bis 23. Juli 2017) vorbereiten: „So oft gibt es keine Rennen in Rif, wo ich seit vielen Jahren trainiere. Die Rennen werde ich als Formüberprüfung nutzen und als Test für die WM in London. Nach der Schweizer Bahnserie im Mai/Juni, wo ich tolle Zeiten lieferte, läuft es im Training wirklich gut. Ich freue mich auf die Rennen in Rif, wo ich mit den Tetras so lange wie möglich mithalten will. Auch wenn es keine Medaillen gibt …“

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