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Biografie

Vorname: Thomas
Name: Geierspichler
Geboren am: 14-04-1976
Geboren in: Salzburg
Wohnhaft in: 5081 Anif

Schulische Bildung:

  • Grundschule,
  • 3 Jährige land- und forstwirtschaftliche Fachschule mit Abschluss
  • Bürokaufmann mit ausgezeichneten Erfolg
  • Ausbildung zum Webdesigner mit sehr guten Erfolg

Beruf: Rennrollstuhlfahrer, Vortragender, Vermieter der „Ferienwohnungen am Reschbergerhof

Geschätzte Menschen: Jesus, William Wallace, Familie Stadlober, Forrest Gump
Hobbies: Rasenmähen, Chilli züchten, lesen, Musik, Tennisspielen,
Musik: AC/DC, Radiohead, Suede, Herbert Pixner, One Repuclic, Temptations, Dave Matthews Band, Aretha Franklin, Jimmi Hendrix, Steve Ray Vaughn, Coldplay, Klassik, Soul, Funk, Rock, Blues eigentlich quer durch die Bank
Lieblings-Fernsehübertragung: Abfahrt Streif, Olympische Spiele, WM´s, allgemeine Sportübertragungen, Dokus und ich liebe TATORT
Filme: Braveheart, Forrest Gump, Die Herbstzeitlosen, Wer Früher stirbt ist länger tot, Invictus, Gran Torino, In 3 Tagen bist du tot, Tattoo, Das Leben ist schön, Der Name der Rose, Die Stunde des Siegers, Die Bibel,  Schweigen der Lämmer, König der Könige, Die letzten beissen die Hunde, Mein halbes Leben, Das Meer in mir
Lieblingsbücher: Bibel, der kleine Prinz, David – Ein Mensch nach dem Herzen Gottes, der Mann der überlebte, Trotzdem ja zum Leben sagen
Lieblings-Sportarten
Aktiv: Rennrollstuhlfahren, Tenneis, Handbike, Langlauf, Plantschen
Passiv: Leichtathletik (alle Laufbewerbe, Hochsprung, Weitsprung,) Ski Alpin, Ski Nordisch

Lebensmotto: Dem Glaubenden ist alles möglich (Mak. 9:23)

 

Thomas Geierspichler – Nichts ist unmöglich

Lächelnd steigt Thomas Geierspichler aus dem Flieger. Freunde erwarten ihn am Flughaufen mit kreativen Transparenten. „Tominator“ steht auf dem einen, „Go-Go-Go-Goldpichler“ auf einem anderen. So wird nur ein Weltmeister empfangen. Thomas‘ Bilanz bei der Rennrollstuhl-WM in Lille (Frankreich) ist makellos. Vier Starts über 800, 1.500 und 5000 Meter sowie im Marathon, viermal der Weltmeistertitel. Der 26jährige Österreicher ist einer der erfolgreichsten Rennrollstuhlfahrer der Welt. Ist es eine Ironie des Schicksals, dass dieser Erfolg seinen Ursprung in einer persönlichen Katastrophe hat?

Es ist der 4. April 1994, halb sechs am Morgen. Gemeinsam mit einem Freund ist Thomas auf dem Rückweg aus der Disco. Noch zwanzig Kilometer bis Anif. Er schnarcht auf dem Beifahrersitz. Doch auch sein Freund am Steuer kann sich nach dieser langen Nacht nicht mehr wachhalten. Er verfehlt eine Kurve und rast geradeaus weiter gegen eine Mauer. Plötzlich ist Thomas wieder hellwach. Es qualmt. Das Auto ist nur noch Schrott. Thomas kann sich nicht bewegen, seine Beine sind eingeklemmt. „Ich hab‘ gemerkt, wie es an den Füßen kribbelt. Es stieg immer weiter hoch, über die Beine und den Unterleib bis zum Oberkörper. Und dann hab ich mich auf einmal nicht mehr gespürt.“ Thomas bekommt die Panik. „O nein, bloß nicht in den Rollstuhl.“ An mehr kann er sich nicht erinnern. Einige Stunden später wacht er auf der Intensivstation auf. „Mein ganzer Körper hat gebrannt wie Feuer.“

Lange Zeit weiß Thomas nicht, was Sache ist. Erst zwei Monate später im Reha-Zentrum spricht ein Arzt Klartext mit ihm: „Thomas, so wie’s aussieht, wirst du nie wieder laufen können.“ Thomas ist geschockt: „Ich hab‘ voll den Hammer gekriegt.“ Im Reha-Zentrum freundet Thomas sich mit einem Zivi an. Gemeinsam mit anderen treffen sich die beiden zum Abhängen und Musik hören. Thomas hat Lust auf eine Zigarette. Sein neuer Freund zündet ihm eine an. Zu ´“Nirvana“-Klängen macht sie die Runde. „Ich hab gedacht: He, was ziehen die alle an meiner Zigarette. Als sie endlich bei ihm ankommt, beschwert sich sein Nebenmann, dass er sie nicht sofort wieder weitergibt. „Da hab ich kapiert, dass das mein erster Joint war. Das hat mich total angeschossen. Die Leute hörten sich an wie aus der Blechdose. So langsam hab ich mich richtig eingeraucht.“ Thomas genießt das Gefühl. Endlich mal die bescheidene Realität vergessen. Er kommt auf den Geschmack.

Wieder zu Hause in Anif verkriecht er sich. Es ist ihm peinlich als Rolli-Fahrer bei seinen alten Kumpels aufzutauchen. „Ich hab mich gar nicht getraut, mich im Ort blicken zu lassen. Alles war plötzlich so anders.“ Besonders schlimm ist es am Wochenende. „Normalerweise sind wir am Samstag nachmittag Fußballspielen gegangen. Und auf einmal ging das nicht mehr.“ Thomas zieht sich immer mehr aus seinem alten Freundeskreis zurück. Sogar mit seiner Freundin, in die er vor dem Unfall noch so verknallt war, macht er Schluss. Stattdessen sucht er sich neue Freunde, die mit ihm kiffen und trinken. „Ich fand mich eigentlich ganz cool. Ich dachte, ich wäre gut drauf und die anderen wissen nicht, was sie verpassen.“

Auf einer Reggae-Party begegnet einem ungewöhnlicher Zeitgenosse. „Ich hatte schon mal was von dem gehört. Er hieß Wolfgang und sah aus wie ein übriggebliebener Hippie. Der war nicht bekifft, aber trotzdem gut drauf. Plötzlich kam er auf mich zu und meinte: ‚Weißt Du eigentlich, dass Jesus Dich heilen kann?‘ Ich fand das ziemlich komisch.“ Ein halbes Jahr später läuft Wolfgang ihm in einer Kneipe erneut über den Weg. „Ich saß bekifft in der Ecke und hab nur noch deppert in der Gegend rumgeschaut.“ Zielsicher steuert Wolfgang ihn an. Fast zwei Stunden reden sie über Gott und die Welt. Dann wird es Thomas zu viel. Er muss raus vor die Tür und erst mal eine rauchen. Um seinen frommen Zeitgenossen loszuwerden, verspricht er ihm, demnächst mal mit in den Gottesdienst zu kommen. Thomas beginnt zu beten. Er will, dass Gott ihn von seiner Behinderung heilt. Aber an seinem Gesundheitszustand ändert sich genausowenig wie an seinem Lebensstil. Drogen gehören für ihn weiter dazu.

1997, wenige Tage vor Silvester: Thomas ist bei Freunden in Salzburg eingeladen. Den ganzen Tag verbringt er bei Ihnen. Sie essen, reden und beten miteinander. „Ich wusste, wenn es Gott gibt, muss ich etwas ändern in meinem Leben, und er muss mir dabei helfen.“ Als Thomas abends wieder in seinem Auto sitzt, geht sein erster Griff zur Camel-Packung auf dem Beifahrersitz. Er zündet sich eine Zigarette an und lässt den Tag Revue passieren. Dann durchzuckt es ihn wie ein Blitz: „Du bist doch echt bescheuert. Da drinnen ging’s dir acht oder neun Stunden ohne Zigaretten richtig gut. Und jetzt zündest du dir sofort wieder eine an. Probier doch mal aufzuhören.“ Sofort melden sich andere Stimmen: „Vergiss es. Alles nur ein Hirngespinst. Das schaffst du eh‘ nicht.“ Lange ringt Thomas mit sich, dann schmeißt er die Kippe aus dem Fenster. „Ich wollte es einfach mal probieren. Und wo ich schon dabei war, hab ich mir vorgenommen auch das Saufen und Kiffen sein zu lassen.“ Aus den guten Vorsatz für’s neue Jahr wird eine echte Lebenswende. „Ich hab gemerkt, wie die Drogen in all der Zeit meine Energie gedämpft haben. Ich hab‘ so ’ne Power gekriegt und angefangen in der Bibel zu lesen und hab‘ Liegestützen und Hanteltraining gemacht.“ 30 Tage lang fastet er, trainiert, liest und betet. „Da begann Gott meine Seele zu heilen. Ich brauchte nicht mehr vor der Realität davonlaufen, sondern konnte mich akzeptieren wie ich bin.“

Wenige Wochen später lernt Thomas einen Rennrollstuhlfahrer kennen. „Ich hatte das schon mal bei M-TV gesehen. Das schaute irgendwie lässig aus. Aber ich dachte, das können nur ganz wilde Hunde und Auserwählte machen.“ Er bekommt die Chance, in einem Trainingscamp mal reinzuschnuppern. Das Ganze ist anstrengender, als er dachte: „Nach 100 Metern war ich schon platt und die anderen fuhren fröhlich ihre Runden. Aber da wusste ich, hier kannst du deine ganze Energie reinstecken.“ Mit der Zeit wird das Training immer ernsthafter. Dann meldet ihn sein Trainer zum ersten Marathon an. Es ist brütend heiß, nur mit Mühe kommt Thomas überhaupt ins Ziel. Aber er hat es geschafft. Beim nächsten Marathon läuft es dann schon wesentlich besser. Beim dritten Rennen in Berlin schafft er sogar die Olympianorm, also eine Zeit, die ihn berechtigen würde mit zu den olympischen Spielen zu fahren. Aber er weiß, er muss seine guten Zeiten noch ein paar mal bestätigen. „Alles ist möglich dem, der da glaubt.“ Dieser Bibelvers aus dem Markus-Evangelium wird ihm immer wichtiger. Im Winter arbeitet er noch härter an sich – Krafttraining im Kuhstall. Bis zum Sommer schafft er gleich zehnmal die Norm. Das reicht. Thomas darf tatsächlich mit nach Sydney. Sensationell holt er dort die Bronzemedaille im Marathon – nur zwei Jahre nach dem er die ersten Runden im Rennrollstuhl gedreht hat. Der coole Typ von einst kann die Tränen nicht mehr zurückhalten. Seither sammelt Thomas Titel und Rekorde. Sein großer Wunsch: von den nächsten Spielen in Athen will er 2004 als Olympiasieger nach Hause kommen. Ein anderer Wunsch ist dagegen immer mehr in den Hintergrund getreten. „Klar will ich immer noch gerne, dass Gott mich heilt. Aber das spielt nicht mehr so eine große Rolle. Ich kann auch damit leben, wenn er’s nicht tut. Ich wie ich bin. Ich kann halt nicht laufen, Aber mit Gottes Hilfe kann ich eine ganze Menge daraus machen. Er hilft mir immer wieder, meine Grenzen zu überwinden.“ Heute hat es Thomas Geierspichler nicht mehr nötig, seine Behinderung zu verstecken. Täglich fährt er seine Trainingsrunden durch den Ort. In Anif ist der Mann mit dem futuristisch gestylten Rennrollstuhl längst bekannt wie ein bunter Hund. Dem Glaubenden ist eben nichts unmöglich.

 

 11 Fragen an Thomas Geierspichler

1. Meine 3 wesentlichsten Eigenschaften
Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit, Beharrlichkeit.

2. An anderen schätze ich …
Ehrlichkeit, Authentizität – wenn einer seinen Weg geht und sich nicht von einer Scheinwelt blenden lässt.

3. Einzelgänger, Familienmensch oder Society-Löwe?
Society-Löwe bin ich überhaupt nicht. Natürlich ist es schön, wenn man Zuspruch bekommt von der Öffentlichkeit. Aber trotzdem weiß ich, dass das eine Scheinwelt ist. Es ist halt ein gegenseitiges Nehmen und Geben. Im Endeffekt ist es eine Mischung: Ich bin gern allein und konzentriere mich auf meine Sache, genieße es aber auch mit meiner Familie.

4. Darauf kann ich nicht verzichten
Verzichten kann ich letztlich auf alles. Wenn ich an Afrika denke oder daran, wie die Leute früher nach dem Krieg das Land wieder aufgebaut haben … Wir leben in einem solchen Wohlstand, und letztlich kann man auf alles verzichten. Ich hab das natürlich auch gelernt nach meinem Unfall … Ich sehe einfach das was ich habe als Geschenk von Gott, und das nehme ich natürlich gerne und genieße es auch. Aber ich kann jederzeit auf alles verzichten … -überlegt kurz- auf meinen Rollstuhl kann ich zur Zeit nicht verzichten, und natürlich auch auf das Vertrauen auf Gott, auf das will und kann ich nicht verzichten. Außerdem möchte ich mich nicht versklaven lassen, und ich will meine Ideale und in meiner Bestimmung leben.

5. Mein schönster Moment
Das sind mehrere. Als ich in Sydney die Bronzemedaille gemacht habe, das war meine erste Medaille. Dort habe ich auch meine Vision bekommen, dass ich für mich einmal die Bundeshymne hören möchte. Als ich das in Athen das erste Mal gespürt habe, da ist eine Riesenlast von mir abgefallen. Und dann – ganz unerwartet und eigentlich ein Wunder – 2008 in Peking, wo ich die Goldene geschafft habe, als eigentlich alles dagegen gesprochen hat. Als ich die Goldene mit Weltrekord geschafft habe, da habe ich wirklich das Wunder von Gott erfahren dürfen. Ich habe einfach das Vertrauen auf Gott gelegt – ich will da nicht heilig daherreden – aber es war wirklich so. Dabei hab ich dann die Kraft erfahren dürfen, wenn man auf Gott vertraut, was alles passieren kann.

6. Was mir Mühe macht, und wie ich es ändern würde
Was mir überhaupt nicht gefällt – gerade in unserer Gesellschaft – ist diese Trostlosigkeit, Passivität und das Jammern, das hasse ich. Und wenn jemand unehrlich ist. Dann werde ich teilweise richtig aggressiv, weil ich mir denke, man kann´s ändern, man muss einfach nach vorne schauen, seine Ziele haben und versuchen, sie zu verfolgen. Uns geht’s im Durchschnitt wirklich relativ gut, im Vergleich zu früher. Sicher ist die Situation zur Zeit nicht rosig, andererseits müssen wir aber erkennen, dass es uns die Jahre davor überdurchschnittlich gut gegangen ist im Vergleich zu anderen Ländern. Ich war in Südafrika und China, und wenn man die Leute auf dem Land dort sieht, denen geht’s schlecht, die kein Dach über dem Kopf und teilweise nichts zu essen haben. Jeder von uns hat etwas zu essen, auch wenn es arme Familien gibt, die jeden Cent umdrehen müssen. Trotzdem haben wir eine Wohnung und etwas zu essen. Österreich ist ein Sozialstaat. Wenn man herumsudert und nur auf die Umstände schaut, wird sich nichts verändern Es kann sich nur etwas verändern, wenn man nach vorne schaut und Träume und Ziele hat. Es kann sich nur etwas verändern, wenn man wieder nach vorne schaut und Träume und Ziele hat. So wie es auch in der Bibel steht: Mit Beharrlichkeit nach vorne und auf Gott schauen, dann wird’s wieder besser. Wenn man keine Hoffnung hat, dann kann es ja nicht besser werden. Machen wir jenen Schritt, der jetzt gerade notwendig ist.

7. Mein Traum von Glück
Träume habe ich schon, aber eigentlich lebe ich glücklich, weil ich weiß, dass ich in meiner Bestimmung lebe. Das gibt mir tiefste Zufriedenheit. Mir geht es einfach gut. Deswegen würde ich auch in meinem Leben nicht unbedingt etwas ändern wollen. Aber mein Traum ist, dass ich noch einmal auf den Untersberg -Hausberg der Stadt Salzburg- hinaufgehe. Ich glaube auch an Heilung, aber wenn es nicht passiert, ist das auch kein Problem, ich bin trotzdem glücklich. Wenn ich heute abtreten müsste, dann weiß ich, dass ich ein super erfülltes Leben gehabt habe.

8. Ich bewundere …
Cool, also extrem lässig, finde ich von der Lebenseinstellung her Forrest Gump -aus dem gleichnamigen Spielfilm-, wie er an die Sache herangeht. Er hat nie Starallüren, und macht coole Aussagen wie „und dann bekam ich meine nächste Million – schon wieder … “. Oder „dann war ich beim Präsidenten – schon wieder … “. Für ihn war das eben auch nur ein Mensch. Und er hat nur im Moment gelebt. Er hat alles zu 100% gemacht. Und an William Wallace von -dem Spielfilm- Braveheart hat mir gefallen, dass der bis zum Tod seinen Idealen treu geblieben ist, für seine Freiheit. Dass er einfach für seine Ideale lebt und für die sogar in den Tod geht. Ich würde mich nie bewusst versklaven lassen. Dann würde etwas in meinem Leben falsch laufen. Mir wäre es egal, wenn ich zehn Jahre weniger zu leben hätte, dafür aber in meiner Bestimmung leben würde – ich würde es so machen! Ich würde mich nicht verleugnen und in einer Scheinwelt leben.

9. Ich glaube daran …
… dass jeder Mensch eine Aufgabe oder einen bestimmten Platz im Leben hat. Ich lese in der Bibel – das hilft mir in meiner Situation, wenn ich nicht weiß, wie es weitergeht oder wie ich eine Situation angehen soll. Und ich glaube, dass Gott jedem Menschen Herzenswünsche schickt. Durch sie schenkt er Träume und Visionen, und das sind dann die Aufgaben, die man im Leben zu erfüllen hat. Im Leben geht es genau darum, in seiner Bestimmung zu leben, dann wird man glücklich. Und das wiederum macht anderen Menschen Mut, auch an sich selbst zu glauben. Das, glaube ich, ist der Schlüssel zum Erfolg! Dahin kommt man, wenn man sich so annimmt, wie man ist und auf dem Fundament der Wahrhaftigkeit steht. Dadurch wird man authentisch.

10. Jesus Christus …
… hat den Tod besiegt und ist wieder auferstanden, und durch diese Tat ist er Sieger über den Tod und über alles Negative. Durch den Glauben an Jesus Christus, an seinen Tod am Kreuz und an seine Auferstehung, kann man alles erreichen und alles überwinden.

11. Was die Nachwelt über mich sagen soll….
Auf meinem Grabstein kann draufstehn: Ich habe jeden Tag so gelebt, wie ich das wollte. Ich bereue keinen Tag in meinem Leben. Ich hätte nichts anders gemacht. Ich möchte, dass mich die Menschen als Zeugnis sich in Erinnerung behalten, dass man wirklich sein Leben in seiner Bestimmung leben kann. Genau darum geht es! Und ich möchte anderen Menschen auch Mut machen: Schaut nach vorne! Ich hasse nichts mehr als Passivität, weil das für mich schon so ist wie sterben. Und Aktivität ist: „Ins Leben treten“. „Aktiv sein“ heißt, immer einen Schritt weiter zu gehen. Dadurch entsteht Leben. Man muss nach vorne schauen, weil das Leben so schnell vergeht. Wenn ich mit 80 oder 90 Jahren auf dem Sterbebett liege und auf mein Leben zurückschaue, dann möchte ich sagen können: „Ja, genauso! Ich hätte nichts anders gemacht.“

Aus „mehr – Magazin für Leben, Glaube, Gesellschaft“ Ausgabe März/April 09.
www.magazin-mehr.at