In der Schweiz geht es so richtig los 24. Mai 2018 Thomas Geierspichler

(c) GeierspichlerNachdem Thomas Geierspichler vor zwei Wochen beim Salzburger Halbmarathon inoffiziell in die Wettkampfsaison gestartet ist, beginnt das Jahr am kommenden Wochenende mit der internationalen Schweizer Bahnserie so richtig. Zur Halbzeit bis zu den Paralympics in Tokyo gilt es, sich optimal für die Para-Europameisterschaften Ende August in Berlin vorzubereiten.

„Endlich geht es los! Auf die Bahnmeetings in der Schweiz freue ich mich jedes Jahr: Erstens ist die Gegend um den Sursee so richtig schön und man trifft zum ersten Mal wieder viele Konkurrenten und Freunde. Nach intensiven Trainingsmonaten kommt es jetzt zur ersten richtigen Standortbestimmung für mich. Meine Hausaufgaben habe ich gemacht. Die Limits für die Para-EM in Berlin, das große Saisonhighlight, habe ich schon im Vorjahr erbracht. Aber in der Schweiz will ich diese natürlich bestätigen“, freut sich der Paralympicssieger aus Salzburg.

Viele Rennen in Nottwill
Der große Unterschied der Schweizer Bahnmeetings zu den Vorjahren ist, dass heuer sämtliche Bewerbe auf der schnellen Bahn in Nottwill stattfinden. Den Beginn bildet der World Para Athletics Grand Prix von 25. bis 27. Mai, wo Thomas am Samstag den 1.500er und am Sonntag den 400er bestreitet. Danach folgt am 31. Mai das Daniela Jutzeler Memorial mit einem dichten Rennprogramm. Zum Abschluss bestreitet der Anifer noch die internationalen Schweizer Meisterschaften von 2. bis 3. Juni. Dort fährt er neben den paralympischen Disziplinen 400 und 1.500m vielleicht auch den Sprint über die 100m.

Starke Konkurrenz in der Schweiz
Wie in den Vorjahren trifft sich auch heuer wieder die Weltelite in der Schweiz. An der Spitze der Gegnerschaft rangiert der schier übermächtige und vielfache Paralympicssieger Japaner Tomoki Sato. Zudem startet der 400m-Spezialist Beat Bösch. Der Eidgenosse ist Thomas langjähriger Konkurrent, ebenso wie der schnelle Portugiese Mario Trindade. „Zudem starten auch starke US-Amerikaner. Wir werden alle sehen, wie weit weg wir von Sato sind. Ich hoffe, dass ich bei den Rennen eine gute Leistung bringen kann.“

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