Schweizer Bahnmeetings im Zeichen der EM 14. Mai 2014 admin

Heute bricht Paralympicssieger Thomas Geierspichler in die Schweiz auf, wo am kommenden Samstag und Sonntag in Nottwill ein Bahnmeeting auf dem Programm steht. Nächsten Donnerstag folgt das nächste Meeting, ehe der Salzburger zum Abschluss noch einen Halbmarathon bestreitet. Bei den Meetings geht es um die Qualifikationszeiten für die Europameisterschaft Mitte August in Wales.

„Ich freue mich schon auf das Wochenende und hoffe, dass das Wetter mitspielt. Das ist die große Unbekannte, wenn man gute Zeiten fahren will. Und die sind in Hinblick auf die Quaifikation für die Europameisterschaften wichtig. Deshalb zählen für mich auch die Zeiten mehr als die Platzierungen. Die Meetings finden in einem tollen Stadion, am See gelegen statt. Und viele internationale Athleten aus der ganzen Welt werden starten“, freut sich Geierspichler.

Vom Programm her wird der Anifer die Bewerbe bestreiten, die auch im EM-Programm stehen: „Das sind die 100, 400 und 1.500 Meter. Mein Hauptaugenmerk liegt klar auf den letzten beiden Distanzen, aber ich wage mich auch auf die Sprintdistanz. Nächsten Donnerstag folgt ein Bahnmeeting wieder in Notwill, wo aber alle drei Rennen an einem Tag stattfinden. Und zum Abschluss der Schweizer Rennserie bestreite ich noch den Halbmarathon in Schenkon. Das ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, da es sich um einen der größten internationalen Marathons mit unzähligen StarterInnen handelt. “

Tolles Erlebnis Worldrun
„Die Rennsaison hat für mich in diesem Jahr schon am 4. Mai in St. Pölten mit dem „Wings for Life Worldrun“ begonnen. Es war ein tolles Erlebnis: Einerseits vom „Säbelzahntiger“ verfolgt zu werden und an diesem einem Tag wurde das Thema Querschnittlähmung und mögliche Heilungschancen so stark wie selten zuvor thematisiert. Durch das tolle Rahmenprogramm der vielen Rollstuhlsportarten wurde auch aufgezeigt, dass das Leben im Rollstuhl nicht das Ende der Fahnenstange ist“, sagt Thomas.

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